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Eindrücke eines Besuchers von Fusion

Hallo,

ich war ja zweimal da, deswegen zwei Berichte

7.5.
So, das ist also mein erstes Live-Action-Rollenspiel-Erlebnis. Schon seit Jahren, fast Jahrzehnten wollte ich so etwas mal machen, nachdem ich viel darüber gelesen habe. Man sollte möglichst passend gewandet erscheinen, wobei ich als Mann es natürlich einfacher hatte. Anzug an, fertig.
Mein erster Eindruck beim Betreten war: "Wo sind die Mitspieler?" Ich war zusammen mit einem Freund angekommen und wir waren wohl irgendwie die ersten und befürchteten schon, dass das eine recht kleine Gruppe werden würde. Doch zum Glück erschienen dann immer mehr Mitspieler, wobei sich viele Leute (vor allem die Frauen) sehr beeindruckend und sehr zur Ära passend in Schale geworfen hatten.
Nun wurden die Rollen verteilt und zum Glück bekam ich einen Charakter, der fast den gleichen Vornamen hatte wie ich selbst, also sehr leicht zu merken. Ich war von nun an Frederic Chernveny, plastischer Chirurg aus der Schweiz (schade, dass ich keinen schweizerischen Akzent drauf habe)! Nach einer kurzen Begrüßung und Einführung von Alex ging es dann ins Cafe, äh ins Hotel Kranen!
Dort wurde ich an einen Tisch mit einem Autoindustriellen, seiner Frau und einem Herzchirurgen gesetzt und begann gleich anregende Diskussionen über Autos, Politik und medizinische Ethik, wobei ich mir vorgenommen hatte, meinen Charakter hier doch eher skrupellos zu spielen. Wenn der Patient eine Operation will, dann kriegt er sie auch von mir, Hauptsache ich verdiene was dran.
Beeindruckt hat mich erst mal die Atmosphäre, man konnte wirklich mitbekommen, wie sich an den Tischen verschiedene Storys abspielten, die sich ineinander vermischten und einmal wurde ich an den Tisch mit der Miss-Wahl gebeten und sollte hier mit der angehenden Miss-Germany tanzen. Eigentlich eine durchaus angenehme Aufgabe, nur, dass ich nicht tanzen kann. Zum Glück wurde meine reizende Tanzpartnerin recht schnell erlöst, da es eine kurze Aufführung einer Szene aus einem neuen Film der anwesenden Schauspielerin Riemann gab und dazu der Platz gebraucht wurde.
Als ich mich wieder an meinen Tisch setzte, gab es dann den ersten Mord...

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